Autoritärer Erziehungsstil
Eine zu strenge Erziehung ist meist
nicht förderlich
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Ein autoritärer Erziehungsstil zeichnet so vor allem dadurch aus, dass der Erzieher bzw. die Eltern, Ihren Kindern oder die, die sich in der Obhut eines Erziehers befinden, den Großteil ihrer Aktivitäten vorgeben bekommen. Die Erziehung besteht hauptsächlich aus Befehlen, Anordnungen und Tadel, wodurch es den Kindern sehr schwer gemacht wird, sich frei entwickeln zu können.

Die Merkmale

Zum einen werden die Kinder in ihrem Denken und Verhalten sehr stark eingeschränkt und müssen ihr Verhalten, dem der Erwachsenen anpassen, sprich sie müssen die Vorstellungen des Erziehers bzw. Eltern erfüllen. Die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder werden dabei leider häufig vernachlässigt und nicht beachtet. Erziehung findet in der Regel über Befehle und Anordnungen statt und die Kinder erfahren selten ein Lob. Im Gegenteil, diese Kinder erfahren bei der Autoritären Erziehung nur Zurechtweisung, Tadel und leider oftmals auch körperlich Züchtigung. Einen Autoritären Erziehungsstil, erkennt man vor allem daran, das Eltern oder Erzieher sehr hohe Anforderungen ans Kind stellen und dabei die emotionale Unterstützung völlig außer Acht lassen. Was viele nicht bedenken oder vielleicht auch nicht wissen, ist, dass die Kreativität der Kinder und auch das Sozialverhalten auf der Strecke bleiben und diese Kinder später oftmals Schwierigkeiten haben, sich einfügen zu können und soziale Kontakte aufbauen können.

Die Vor- und Nachteile

Leider muss man sagen, dass es so gut wie keine Vorteile bei der autoritären Erziehung gibt. Die Eltern oder Erzieher, die da anderer Meinung sind, sind lt. Experten deshalb so davon überzeugt, da sie selber ebenfalls so erzogen wurden und nichts anderes kennen und somit auch nichts anderes umsetzen können oder wollen. Kinder die autoritär erzogen werden, leiden oftmals unter aggressivem Verhalten, vor allem schwächeren gegenüber, was meistens als Hilferuf angesehen wird, wenn die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder nicht beachtet werden. Die Kinder legen oftmals ein sehr egozentrisches Sprachverhalten an den Tag und auch als „Altklug“ betitelt werden. Des Weiteren sind diese Kinder nicht sehr selbstständig und haben kein Selbstwertgefühl.

Als Fazit kann man sagen, das eine autoritäre Erziehung nicht sonderlich förderlich für Kinder und deren Entwicklung ist. Die Kinder können sich nicht selbst verwirklichen, sich einbringen oder kreativ sein. Natürlich sollte man Kindern nicht alles erlauben und durchgehen lassen, aber man sollte ein gesundes Maß an Autorität und auch antiautoritärer Erziehung walten lassen zum Wohle der Kinder.

 

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